Ein ereignisreicher Tag.....
Hätten wir gewusst was uns an diesem Tag alles erwartet, wären wir wahrscheinlich in komplettem Footballoutfit losgefahren, damit keiner körperliche Schäden davon trägt. – Nein es ist keinem was passiert J - aber es hätte so kommen können. Dieser Tag stand unter keinem guten Stern. Aber nun einmal von Anfang an...
... es begann alles am 10.10.09 um 15.00 Uhr nachmittags, als zwölf ehrgeizige, gutgelaunte Mädels, eine „ich-bleibe-auch-ruhig-wenn-alle-anderen-Leute-mega-hektisch-werden-Betreuerin", ein nahezu lässiger Trainer der unwies gern die Bildzeitung liest , eine momentan leider auf 4 Beinen laufende Spielerin, und eine unserer treusten Fans auf Reisen gingen. Nicht zu vergessen ist unser Held des Tages: Helmut!!! Die Reise sollte ursprünglich um drei Uhr beginnen und mit einem Zwischenstopp um 18.30 Uhr in Wilhemshaven vorerst enden. Also man kann sagen: Die Abfahrt verlief auch reibungslos.
Als alle eingesammelt waren begann diese überaus ereignisreiche Fahrt ins Ungewisse... Eigentlich war an diesem Tag das Ziel, 2 Punkte aus Wilhelmshaven abzuholen und dann gut gelaunt wieder nach Hause zu fahren. Doch zunächst waren einige Hindernisse zu überwinden....
Wir waren schon ganze 45 Minuten unterwegs als unserem Trainer auffiel, dass durchgehend ein kleiner Kasten gegen eine Fensterscheibe donnerte, was unsere nachmittagliche Ruhe im allgemeinen doch sehr störte. Durch ein Werbeblatt sollte jedoch alles gut werden. Puh, Ruhe!!!
Es dauerte keine 5 Minuten als ein durchgehendes komisches Geräusch, als wolle jemand aussteigen (vielleicht hatte da jemand eine Vorahnung auf diesen Tag) unsere nachmittagliche Ruhe erneut zu stören versuchte. Unser Held jedoch bewies seine Kompetenz indem er uns beruhigte mit „ach, dat hat ich schon mal, muss nur eben der Motor aus, dann geht dat wieder!" – Gesagt getan. Am nächsten Rastplatz wurde dann die erste Pause gemacht um diesem Geräusch zu entfliehen. Das sollte jedoch noch nicht das schlimmste gewesen sein.
Schon im Emsland die Fahrt fortgeführt gab es plötzlich einen lauten Knall. Auch eine Klappe flog aus dem Boden, gegen das Knie von einer unserer größten Spielerinnen. Man hätte sich nicht ausmalen können, was passiert wäre, wenn diese Klappe gegen das Knie von unserer kleinsten geknallt wäre, vielleicht wäre sie abgehoben.
Nun gut, der Bus klapperte und knackte, die beiden Schwestern, die einen männlichen Vornamen als Nachnamen tragen, hatten die Panik in den Augen stehen. Auch alle anderen waren ziemlich erschüttert. Unser Held jedoch bewahrte die Ruhe und brachte den Bus an eine sichere Stelle - auf einen Beschleunigungsstreifen eines Parkplatzes.
Nun hieß es, Ruhe bewahren und bloß keine Hektik aufkommen lassen. Da wir ja in Prinzip alle eher immer die Ruhe weg haben und auch nicht schnell nervös werden, saßen wir alle locker im Bus und unterhielten uns sachlich darüber, wie man fortfahren könnte. Allen war klar, das dieser Bus uns heute wohl nicht mehr ans Ziel bringen würde. Da wir aber unsere „ich-bleibe-auch-ruhig-wenn-alle-anderen-Leute-mega-hektisch-werden-Betreuerin" dabei hatten, konnte eigentlich nichts schief gehen. Nein es lief sogar richtig gut. Schnell konnten freundlicherweise zwei Elternteile („teile" hört sich ja super an!) „aufgetrieben" werden, die durch das schnelle organisieren vom Inhaber des Tharner-Mobils zwei Bulli´s zur Verfügung gestellt bekommen haben. Diese brachten sie dann in weniger als einer Stunde zu unserem, ab sofort, „Lieblingsbeschleunigungsstreifen"!
In dieser knappen Stunde freuten wir uns über jedes Auto was einfach schlicht und ergreifend an uns vorbei fuhr! Stimmst du mir zu Vanessa? 
Um 17:15 Uhr konnte unsere Fahrt dann fortgeführt werden. Auch ein kleiner Stau brachte uns nun nicht mehr aus der Ruhe – nein – wir freuten uns mehr denn je endlich in Wilhelmshaven anzukommen. Dies taten wir dann auch gegen 19.10 Uhr. Die überaus gütigen Wilhelmshavener Mädels gewährten uns sogar eine Viertelstunde länger Aufwärmzeit.
Man könnte spekulieren und sagen „hätten wir um halb acht angefangen, hätte unsere liebe Kreisläuferin evtl. sogar noch den Beginn der zweiten Halbzeit die Bälle ins Tor zimmern dürfen". Denn nach zwanzig Minuten wurde ihr der rote Karton gezeigt aufgrund von 3 x Zweiminutenstrafe. Natürlich ist diskutabel ob alle Zeitstrafen berechtigt waren, da zumindest an der letzten eine Spielerin mehr beteiligt war. Aber gut, die Entscheidung war getroffen, die Schiris waren überzeugt davon, da half dann auch keine Diskussion mehr. Also führten wir unser Spiel mit 11 Leuten, darunter eine sehr angeschlagen fort.
Durchgehend haben wir die Führung nicht aus der Hand gegeben. Ein starke kämpferische Leistung hat zu dem Ziel geführt, was wir „eigentlich" an diesem Tag verfolgt haben: 2 Punkte!!! Zwar war es ein spannendes, herzzereissendes, ultimatives, angespanntes, absolut sehenswertes, geradezu grandioses, okay ich höre auf, Spiel, aber wir haben zu jeder Zeit einen kühlen Kopf bewahrt und die Punkte „sicher" in unsere Tasche gesteckt! Dank unseres 7-Meter-Killers konnte auch in der Schlussphase kein unentschieden aus Sicht der Wilhelmshavener mehr eingefahren werden. Gut so Mädels!
Die Zuschauer waren wohl nicht so ganz damit einverstanden, denn sie beschimpften unseren „zu jeder Zeit gelassenen Trainer " mit einem bösen Wort, (ey du Wi...er, was stellst du denn da für Nu..en auf den Platz). Nun gut, ob so was sein muss ist fraglich, da dieses nicht sehr viel darüber aussagt, ob die Köpfe mit Grips gefüllt sind. Uns war´s egal, die Punkte waren da.
Nach dieser aufregenden Hinfahrt und dem aufregenden Spiel freuten wir uns auf eine ruhige Rückfahrt mit Bierchen und guter Laune!
Hätten wir gewusst was noch alles auf uns zu kommt.....
... Abfahrt hieß es dann. Nach nur kurzer Fahrt, hatte eine unserer lieben Linksaußen das dringende Bedürfnis ein Kaugummi aus dem Fenster zu werfen (löst sich ja von selber auf liebe Umweltschützer). Sie bat unseren 7-Meter-Killer kurzzeitig das Fenster zu öffnen. Der Killer jedoch verwechselte die Griffe und kurzerhand raste die Tür mit einer Mopsgeschwindigkeit (ha ha) auf. Glücklicherweise waren alle vorschriftsgemäß an Sicherheitsgurten befestigt. Leider wurde das Handy und der Schlüsselbund unseres 7-Meter-Killers nicht angeschnallt (wurde bei der ganzen Hektik wohl vergessen, wir geloben Besserung). Da dieses jedoch erst erkannt wurde, als wir uns auf einer Schnellstrasse befanden, musste die nächste Möglichkeit genutzt werden um zu drehen. Nach ca. zwanzig Minuten waren wir am „Tatort" angekommen. Der Suchtrupp bestehend aus 12 ehrgeizigen, noch immer gut gelaunten Mädels und einer „ich-bleibe-auch-ruhig-wenn-alle-anderen-Leute-mega-hektisch-werden-Betreuerin" stürmte aus den Bulli´s und suchte die gesamte Auffahrt zur Schnellstraße ab. Natürlich waren wir auch so intelligent und klingelten auf dem verlorenen Handy durch. Jedoch gab es keine Regung L Es waren wohl irgendwelche bösen Menschen, die in den zwanzig Minuten wo unser 7-Meter-Killer das Handy kurz alleine ließ, es sich gleich geschnappt und entführt haben. Dabei dachten wir, dass das 10-jährige Handy doch so langsam mal selbst auf sich aufpassen könnte. Flitzepiepen, dem war wohl nicht so. Somit mussten wir unsere Fahrt fortführen ohne jeglichen Erfolg – naja 2 Punkte ))))
Eigentlich haben wir gedacht, dass das nun wirklich alles war auf einer aufregenden Fahrt. Falsch gedacht...
Unser überaus ordentlicher Trainer wollte nach einer Zeit die Frontscheiben säubern. Als er die Scheibenwischer betätigen wollte, waren diese wohl eingeschlafen... Sie funktionierten nicht. Wieder telefonierten wir mit den noch übrigen Handys in den anderen Bulli, damit das Scheibenklar von unserer Frontscheibe auf einem Parkplatz gewischt werden konnte. Unser Trainer fuhr bis zum Parkplatz überaus gut muss man sagen – dafür das er nichts mehr gesehen hat!
Nun begann das Daumen drücken das es nicht mehr anfängt zu regnen. Wie sollte es anders sein, nach einer halben Stunde begann es zu regnen. Allen war es eigentlich klar, jedoch starb die Hoffnung zuletzt, aber sie starb. Da wir allerdings einen überaus ruhigen Trainer am Lenkrad sitzen hatten, fuhr dieser unbeirrt weiter gen Heimat. Und dieses sollte ihm auch gelingen. Um 00.15 Uhr erreichten wir Nordhorn, jupi, der erste Schwung war sicher nach Hause gekommen (was auf dieser seltsamen Fahrt schon manchmal fraglich war). Die anderen, welche noch über Veldhausen fuhren, um unseren 7-Meter-Killer gut nach Hause zu bringen, hatten im Anschluß, wie mir Berichten zufolge bekannt wurde, noch ein kleines Erlebnis. So soll wohl ungewöhnlicherweise in der lausigen Samstagnacht ein betrunkener Radfahrer unterwegs gewesen sein (ich frag mich wie das möglich ist). Da dieser ins straucheln geriet, wäre er fast vor deren Bulli gefallen. Glücklicherweise gab es dort Leitplanken, wo der gute Mann mit seinem Hintern hängen blieb. Aber auch dieses kleine "Missgeschick" brachte nun keinen mehr aus der Ruhe. Auch der Rest ist natürlich gut angekommen.
Im Großen und Ganzen ist zu sagen, das wir vor uns alle einen Hut ziehen können, das wir nach so einem Tag mit einem Grinsen im Gesicht einschlafen konnten und zumindest vorübergehend die Gesänge „Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey" im Kopf tragen durften! Ich hoffe das es so weiter geht und wir weiterhin grinsend einschlafen können. Allerdings muss ja nicht jede Fahrt so ereignisreich sein. Schön das wir alles gut überstanden haben und unser eigentliches Ziel an diesem Tag auch erreicht haben! Da fällt mir nur ein:
Einer für alle und alle für einen!!!!
Eure Kerstin J
Kleine Ergänzung zum obigen Bericht!
Entführung der Gegenstände war keine Entführung
Laut Auskunft unseres 7-Meter-Killers ging ein Anruf bei ihr ein, welcher bestätigte, dass es sich beim Verlust des Handy´s und des Schlüsselbundes nicht um eine Entführung, sondern schlicht und ergreifend um ein „Ausruhen" der beiden Gegenstände auf der Fahrbahn handelte... Dank einer freundlichen Mitbürgerin konnte das Handy und der Schlüsselbund mit leichten Verletzungen geschnappt werden. Auf dem Postwege sind sie nun wieder auf dem Weg zu ihrem Besitzer (da werden die sich erstmal mächtig etwas anhören dürfen)!
Glück gehabt!!!!
Eure Kerstin J
Eine kleine Weinachtsgeschichte....
Die Kerzistin und das Messer.....
Es war einmal ein kleines unschuldiges Mädchen, welches einen männlichen Vornamen als Nachnamen trägt, die an einem Ort arbeitete, wo das Sparen und die Kasse dicht beieinander liegen. Genau dort, wo viele Leute mit einem Grinsen wieder heraus gehen, weil sie doch noch 5 € für Geschenke zu Weihnachten bekommen haben. Aber auch dort, wo Leute weinend rausgehen, weil vor ihrem Geld so ein komisches "-" Zeichen steht. Aber nun zurück zu dem unschuldigen Mädchen. An einem schönen Montag morgen (es war der Montag nach dem gelungenen Derby-Sieg, wo die Euphorie noch immer innerlich in ihr war) - kurz vor Weihnachten - ging sie wie immer gutgelaunt zur Arbeit und freute sich auf die Aufgaben, die sie an diesem Tag erledigen sollte. Grinsend betrat sie die Räume. Da ja bereits der dritte Advent war und die Kerzen leider nicht gerade abbrannten, schnappte sie sich vor Eifer ein Messer um diese gerade zu schneiden. An ein Waschbecken gelehnt, begann sie grübelnd mit der Arbeit. Gedanken schossen ihr durch den Kopf wie z.B. "das könnte so auch schief gehen was du gerade tust" oder "oh pass auf, sonst schneidest du dir gleich in die Hand"! Schwups war es passiert. Das Messer rutschte ab und gleitete sanft ein paar Zentimeter in ihre Hand. Nicht auszumalen was passiert wäre, wenn sie richtig durchgezogen hätte. Zumindest lief das Blut und das kleine, unschuldige Mädchen schrie laut auf! aaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhh!!!!!!
Dank netter Kollegen wurde ihr sofort geholfen. Besser war es nun, einfach kurz einen Doktor aufzusuchen, der sich die Sache mal ansieht. Wer könnte einem da besser helfen als Dr.-ich-gipse-alles-ein-da-es-sowieso-ein-Bluterguss-und-eine-Verstauchung-ist-S-E-T-I!!!! Gesagt getan. Der weltweit bekannte Arzt nahm sich der Sache an, röntge sogar den Knochen (nicht das das Mädchen noch soviel Kraft hat und sich ihre Knochen durchschneidet), sicher ist sicher. Glücklicherweise war dieser nicht beschädigt. Auch das weiße, glibbrige welches nun aus der klaffenden Wunde hervor schien, irritierte Dr. Dolittle nicht! Er fuhr unbekümmert fort und holte Nadel und Faden um diese Wunde zu schließen. Das kleine Mädchen war nun wieder glücklich (wahrscheinlich auch, weil sie das Elend nicht mehr sehen musste), bekam natürlich noch einen Gips/ Verband weil Dr.-ich-gipse-alles-ein-da-es-sowieso-ein-Bluterguss-und-eine-Verstauchung-ist-S-E-T-I seinem Namen noch alle Ehre machen musste.
Zwar wird wahrscheinlich eine klitzekleine Narbe bleiben, jedoch kann das kleine unschuldige Mädchen damit sicherlich gut leben.
Wunde gut, alles gut!
Gute Besserung Vanessa 
Eure Kerstin
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!!! Achtung !!!
Neue Homepage:
sgnu-damen.jimdo.com
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