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OLDENBURG - Für die männlichen Oldenburger Oberliga-Handballer stand am Sonnabend der letzte Spieltag an. Die Frauen des VfL III bestritten ihr vorletztes Saisonspiel. Alle drei Teams gingen jedoch leer aus.
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Frauen: SG Neuenhaus/Uelsen - VfL III 26:19. Auch die Mannschaft von Trainerin Conny Kuck konnte an diesem Spieltag keine Punkte holen. Gegen den Tabellenzehnten kassierten die Oldenburgerinnen eine deutliche Auswärtsniederlage.

Für die Frauen des VfL III gibt es aber noch die Chance, die Saison mit einem Sieg zu beenden. Am letzten Spieltag trifft die Dritte allerdings auf den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer VfL Stade, der bereits als Meister der Oberliga feststeht.

Quelle: nwz-online.de (11.05.2009)

03.05.2009
Der VfL III hat gegen den abstiegsbedrohten TSV Morsum mit 33:26 (14:12) gewonnen. "Das war ein hartes Stück Arbeit", sagte Trainerin Conny Kuck. "Aber es ist immer schwer gegen Mannschaften, die mit dem Rücken zur Wand stehen."
In der 24. Minute noch führten die Gäste mit 11:9, auch nach dem Seitenwechsel ließen sie sich nicht abschütteln. Der VfL III lag zwar mehrfach mit drei Treffern vorne, doch in der 52. Minute stand es nur noch 24:23. Erst danach setzte sich Oldenburg durch gute Gegenstöße ab.

Ein Problem im VfL-Spiel sah Kuck in den eigenen Angriffen: "Da waren wir einfach zu ungeduldig, und auch das Rückzugsverhalten war lange nicht besonders gut." Erst in der Schlussphase zeigte sich ihr Team geduldiger, spielte die Angriffe länger aus und kam zu mehr Toren. Probleme hatten die Oldenburgerinnen auch mit der kompromisslosen Spielweise der Gäste, die sich insgesamt sieben Zeitstrafen einhandelten. Spielerinnen des VfL II wurden dreimal hinausgestellt.

Am vorletzten Spieltag müssen die Oldenburgerinnen kommenden Samstag (17 Uhr) bei der SG Neuenhaus/Uelsen antreten - wieder ein abstiegsbedrohter Gegner. "Auch das wird ganz schwer", weiß Kuck. "Wir haben schon das Hinspiel verloren, damals war die SG noch Letzter und wir danach die Lachnummer der Liga." Auf den letzten Spieltag (Samstag, 16. Mai, 16.30 Uhr) freut sich Kuck allerdings jetzt schon. Dann ist der bereits jetzt als Meister feststehende VfL Stade (46:2 Punkte, keine Niederlage, im Schnitt Siege mit neun Treffern Differenz) in der Robert-Schumann-Halle zu Gast. "Gegen Stade haben wir im Normalfall keine Chance, klar. Aber wir können testen, wie weit wir mit dieser Spitzenmannschaft mithalten können."

VfL Oldenburg III: Büsing, Wowrek (ab 46.) - Pobig 4, Blancke 7, N. Osterthun 2, Pauli 5, Emke 2, Tietjen 1, Proffe 7, M. Osterthun 5, Muchow, Häußler, Klein, Schmidt.

Nachwuchs gezielt gefördert

KONZEPT HSG Neuenburg-Bockhorn baut auf Jugend

ZETEL - Nicht so sehr der 25:23-Sieg der Oberliga-Handballerinnen der HSG Neuenburg-Bockhorn gegen die SG Neuenhaus-Uelsen stand im Blickpunkt, sondern die Regionsmeisterschaft der weiblichen Jugend A.

Förderkonzept

„Die weibliche Jugend A wurde in den letzten zwei Jahren von Elisabeth Gründel und von mir betreut“, ging Maik Radig auf das Nachwuchs-Förderkonzept der HSG Neuenburg-Bockhorn ein. „Mit der Meisterschaft in der mannschaftsstarken Regionsliga durch den 28:11-Heimsieg über die HSG Friedeburg-Burhafe schließt dieser Spielerkreis den Jugendspielbetrieb ab. Jetzt gilt es, die Spielerinnen auf die beiden HSG-Frauenmannschaften aufzuteilen“, ging der HSG-Coach auf die Planungen für die neue Serie ein.

„Wir arbeiten bereits daran. Wichtig ist, dass die HSG Neuenburg-Bockhorn auch künftig in der Region das klassenhöchste Frauenteam stellt. Für talentierte Spielerinnen aus der näheren und weiteren Umgebung sind wir eine gute Adresse", ging Radig auf den Stellenwert ein.

Tolle Paraden

Gegen die abstiegsbedrohten Gäste sah es allerdings in der ersten Halbzeit nicht nach einem Erfolg der Friesländerinnen aus. "Nur dank der vielen Paraden unserer Torhüterin Anika Rull blieben wir im Spiel", stellte Radig fest. Beim Pausentee hat er dann im Angriffsspiel einige Umstellungen vorgenommen. Bis zur 39. Min. setzten sich die Gastgeberinnen auf 16:10 ab.

Vorsprung

Diesen Sechs-Tore-Vorsprung verteidigten sie bis zur 52. Min. (22:16). "Danach haben wir zurückgeschaltet. Die Gäste kamen zwar nochmals heran, konnten unseren Sieg aber nicht mehr verhindern", erläuterte Radig. "Jetzt besitzen wir 28 Pluspunkte. Ein sehr gutes Ergebnis nach der schwachen Hinrunde", lobte er.


HSG Neuenburg/Bockhorn: Anika Rull im Tor, Saskia Sies, Monika Stechow (2), Jantje Zimmermann (4), Jana Theilen, Henrike Nieland, Insa Schmidt (3), Mareike Tielemann (5/2), Lisa Speckmann, Jenniffer Madena (1), Anika Steinmetz (8/2), Vanessa Behrend, Dunja Holzhausen (2).


Quelle: www.nwz-online.de vom 04.05.2009



Umstellungen sollen den Erfolg zurück bringen

OBERLIGA HSG ist zuversichtlich

SCH - NEUENBURG - „Gut, dass wir nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun haben“, zeigte sich Maik Radig, Trainer der Frauen-Handball-Oberligamannschaft der HSG Neuenburg-Bockhorn erleichtert. „Wir haben erst in Morsum erleben müssen, wie Punkte verloren gehen können. Gegen die SG Neuenhaus-Uelsen wird am Sonnabend eine andere Mannschaft auf dem Parkett stehen.“, verkündete Radig. Die Partie wird um 17 Uhr in Zetel angepfiffen.

Das Hinspiel endete mit einem Debakel für die Südfriesländerinnen. Sie unterlagen mit 11:23. Danach gab es eine einstündige Spielanalyse. „Diese Aussprache hat uns geholfen. Die Mannschaft hat die Krise überwunden. Wir haben uns bis auf den fünften Tabellenplatz vorgearbeitet“, ging Radig auf die zwischenzeitliche Entwicklung bis zum letzten Spiel ein. Die Gäste belegen derzeit den drittletzten Tabellenplatz.

Die Neuenburger wollen am Sonnabend ab 15 Uhr die Kreismeisterschaft mit ihrer weiblichen Jugend A im Heimspiel gegen die HSG Friedeburg-Burhafe sichern. „Danach stehen uns die jungen Spielerinnen uneingeschränkt zur Verfügung“, so Radig.

Quelle: www.nwz-online.de vom 30. April 2009


15 Minuten vor Schluss sieht es böse aus

HANDBALL-OBERLIGA Janine Matschei und Jennifer Adami führen den Elsflether TB zum 30:25-Erfolg


Bild

Mareike Stockrahm kommt hier völlig frei zum Wurf. Sie erzielte sieben Treffer für den Elsflether TB, ist aber vor allem als Abwehrchefin sehr wichtig für das Team. BILD: FELIX GROSSMANN 

DER ELSFLETHER TB IST JETZT ZEHNTER. DIE NERVENSPIELE BEIM HANDBALLOBERLIGISTEN HÖREN EINFACH NICHT AUF.

VON THORSTEN SANDERS

ELSFLETH - Es sah zwar lange Zeit nicht danach aus, aber am Ende war die Freude beim Elsflether TB umso größer. Die Oberliga-Handballerinnen gewannen ihr immens wichtiges Heimspiel gegen die SG Neuenhaus/Uelsen nach einem Kraftakt mit 30:25 (12:15) und kletterten auf Rang zehn. In der Schlussphase waren die Rückraumspielerinnen Janine Matschei und Jennifer Adami nicht zu bremsen und wurden zu den Matchwinnern gegen den direkten Abstiegskonkurrenten.

„So langsam kann ich auf solche engen Spiele gerne verzichten“, erzählte der abgekämpfte, aber sichtlich glückliche ETB-Trainer Tobias Göttler direkt nach dem Schlusspfiff. Lange musste er mit ansehen, wie die Gäste sich kontinuierlich absetzten, ehe in der 46. Minute beim Stande von 19:22 eine Schlüsselszene folgte. Jennifer Adami wurde beim Wurfversuch hart angegangen, was einen Siebenmeter und eine Zeitstrafe nach sich zog. Der Gästetrainer war überhaupt nicht einverstanden und tat dies lautstark kund, was zu einer weiteren Zeitstrafe führte. Die doppelte Überzahl nutzte der ETB, um durch Mareike Stockrahm und Janine Matschei auf 21:22 zu verkürzen und anschließend sich in eine Art Rausch zu spielen. Vor allem Matschei und die B-Jugendliche Jennifer Adami waren nicht mehr zu halten und sorgten fast im Alleingang für die 29:25-Führung. Der eingewechselten Aline Buttelmann war es vorbehalten, kurz vor dem Abpfiff den finalen Treffer zum 30:25 zu markieren.

Dieses spannende Ende hätte sich der ETB aber durchaus ersparen können. Zu Beginn glänzte Neuenhaus lediglich mit überhasteten Würfen und trotz einer keineswegs berauschenden Leistung führte Elsfleth nach 19 Minuten mit 10:8. Doch irgendwie wollte fortan nicht mehr viel gelingen. Die Gäste trafen jetzt nach Belieben, was auch am unglücklichen Auftritt der ansonsten so zuverlässigen Torfrau Tanja Dierks lag. Viele Bälle, die sie sonst im Schlaf pariert, schlugen ein und auch im Angriffsspiel fehlte nun jegliche Durchschlagskraft. Während bei der knappen Niederlage gegen Morsum am vergangenen Wochenende die schwache Wurfausbeute den Ausschlag gab, erspielten sich Elsfleth in dieser Phase gegen Neuenhaus kaum gute Möglichkeiten. Doch die furiose Schlussviertelstunde mit einer mittlerweile wiedererstarkten Tanja Dierks als Rückhalt sorgte für ausgelassene Stimmung beim lautstarken Publikum.

Durch diesen Sieg überholte der ETB nicht nur den jetzigen Gegner in der Tabelle, sondern auch den VfL Horneburg und belegt nun Rang zehn.

ETB: Dierks; Matschei (10/1), Stockrahm (7/3), Adami (5), Giesers (3), Speckels (2), Breipohl (1), Buttelmann (1), Bleckmann (1), Krause, van Dreumel, Wagenaar.

Quelle: nwz-online (27.04.09)



"Haarscharf an der Katastrophe vorbei"

 Uelsen/Vechta (aha) - Eine Minute vor dem Abpfiff drohte ihnen der sportliche Super-Gau, doch nach dem Schlusspfiff lagen sich die Handballerinnen von SFN Vechta jubelnd in den Armen. Eine Woche vor dem Oberliga-"Endspiel" gegen den Titelfavoriten VfL Stade (Samstag, 14. Februar, 18.00 Uhr) schrammten die Vechtaerinnen gestern Abend beim 21:20 (7:8) bei der SG Neuenhaus/Uelsen haarscharf an einer Niederlage vorbei und wendeten die von Trainer Ulf Dunkerbeck befürchtete "absolute Katastrophe" in letzter Minute ab.
"Ich habe in meiner Trainerlaufbahn schon viel erlebt, aber so eine Nervosität noch nie", berichtete Dunkerbeck. "Wir haben in der Deckung praktisch jeden Ball erobert, aber vorne alles verworfen." Dennoch sprach er seiner Mannschaft ein großes Kompliment aus. "Das war ein riesiges kämpferisches Niveau."
Der Druck, die gute Ausgangsposition vor dem Stade-Spiel nicht zu verspielen, schien die SFN-Damen, die auf Kristina Meyer (Bänderverletzung) verzichten mussten, regelrecht zu lähmen. Immer wieder scheiterten sie an der starken SG-Torfrau Heike Gülker. Alleine vier Siebenmeter wurden vergeben. Und hinten ließen sie der Kreisläuferin Mareike Schippers zu viele Freiheiten - sie machte fünf Tore und holte sechs Siebenmeter heraus.
So verspielte SFN eine 13:10- Führung und lag eine gute Minute vor Schluss mit 19:20 hinten. Doch Miriam Wachsmann und die überragende Elisabeth Haskamp schafften in der Schlussminute noch die Wende.
Tore: Elisabeth Haskamp (8/2), Carolin Dammann (3), Tabea Reck, Christina Schultalbers, Miriam Wachsmann, Nele B�rmann (je 2), Maria Bokop, Lea Blanke (je 1).

OV, 09.02.2009



Handball-Oberliga

Katastrophenspiel des Spitzenreiters VfL Stade

Stade/Horneburg -

"Wir haben richtig Glück gehabt", sagte Kirsten Willmann, "dieses Spiel haben wir nicht gewonnen, sondern Oyten hat uns den Sieg geschenkt." Die Co-Trainerin der Oberliga-Handball-Frauen des VfL Stade schrammten bei der zweiten Mannschaft des TV Oyten knapp an der ersten Saisonniederlage vorbei. "Ein Katastrophenspiel", schimpft Kirsten Willmann trotz des 24:21-Erfolges. Das Stader Trainer-Duo war richtig sauer über die Leistung und fehlende Einstellung ihrer Handball-Damen. Dabei hätte sich der Spitzenreiter in der Tordifferenz Verfolger Vechta annähern können.

Einzige Ausnahme aus der Pauschalkritik war Torhüterin Nicola Augustin. "Sie hat das Spiel mit ihren Glanzparaden gewonnen", sagte Kirsten Willmann. In den letzten zehn Minuten ließ die überragende Torhüterin nur noch zwei Treffer zu. Nicola Augustin glänzte vor allem bei Siebenmetern, wehrte sieben Strafwürfe ab. Kräftig geholfen hat aber auch der TV Oyten mit einer immens hohen Fehlwurfquote. Von zehn Siebenmetern konnten nur drei verwandelt werden. Am Wochenende verbringen die Stader Damen in Damp an der Ostsee, das Pokalspiel gegen den Nachbarn VfL Horneburg wurde auf Dienstag, 3. Februar, verlegt.

Die Horneburgerinnen feierten beim 20:18-Sieg gegen die SG Neuenhaus/Uelsen den zweiten Erfolg im zweiten Spiel und haben sich ein wenig Luft nach unten verschafft. Trainer Sascha Rajkovic jedenfalls lobte seine Damen, die sich auch nicht vom 8:9-Halbzeitrückstand aus der Ruhe bringen ließen und die Partie drehten. "Die Einstellung stimmte", sagte der Trainer. Maren Meinke war mit zehn Treffern, davon fünf verwandelten Strafwürfen, wieder beste Werferin. Am Sonntag geht es zum Nachholspiel nach Damme. "Wenn wir da punkten", so Trainer Rajkovic, "können wir gegen Tabellenführer Stade befreut aufspielen. Gleich zweimal trifft der VfL Horneburg in einer Woche auf den Nachbarklub, im Pokal (3. Februar) und in der Oberliga (8. Februar).

ka

erschienen am 27. Januar 2009 im Hamburger Abendblatt




Leyens: Wir haben zu viel verworfen - 19.01.09, 14:32

OYTEN. Eine völlig unnötige 17:19 (6:10)-Niederlage kassierte Handball-Oberligist TV Oyten II bei der HSG Neuenhaus/Uelsen. „Das haben wir uns selbst zuzuschreiben. Wenn wir nur ansatzweise unsere Chancen genutzt hätten, wären wir auch als Sieger vom Parkett gegangen“, nahm Oytens Trainer Jörg Leyens dann auch kein Blatt vor den Mund.
Schon in der ersten Halbzeit einer alles andere als hochklassigen Partie offenbarten die Gäste aus Oyten ungewohnte Schwächen im Abschluss. „Insgesamt haben wir zu wenig Druck aus dem Rückraum erzeugt. Und wenn dann doch mal jemand frei zum Wurf kam, haben wir eben nicht getroffen“, war für Leyens das 6:10 zur Pause nur die logische Konsequenz. Auch in der zweiten Hälfte deutete lange Zeit nichts auf eine Wende hin. Erst nach dem 13:17 (54.) als Leyens zur doppelten Manndeckung überging, lief es für den TVO wesentlich besser. Kurz vor dem Ende war dann auch mit dem 17:18 der Anschluss geschafft, doch zu mehr reichte es nicht.

Tore TV Oyten II: Müller (6), Hidde (5/3), Bösche (2), Vick (2), Kujath (1), Anna-Lena Kruse (1).

Entnommen aus: Achimer Kreisblatt vom 19.01.09; Autor: Kai Caspers;
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Anfrage bei der Ersten - 16.01.09, 09:43

Für den TV Oyten II gibt es bei der SG Neuenhaus/Uelsen ein Wiedersehen mit Verena Leissink. Die talentierte Linkshänderin hat bekanntlich während der laufenden Saison ihre Zelte im Kreis Verden abgebrochen und ist in ihr Elternhaus nach Nordhorn zurückgekehrt. "Verena hat die Mannschaft verstärkt und wird gegen uns hoch motiviert sein", schätzt Oytens Trainer Jörg Leyens den Gegner stärker als noch zum Saisonauftakt ein, als der TVO mit 19:15 gewann. Nicht mit dabei sein wird auf Oytener Seite die beruflich verhinderte Jana Stoffel, und auch der Einsatz von Eva Schmidt (Virusinfektion) ist fraglich. Da die A-Jugend zeitgleich ihr Punktspiel gegen den SV Werder bestreitet, setzt Leyens auf Unterstützung aus der Ersten, die ihr Heimspiel gegen Haldensleben erst einen Tag später auszutragen hat. "Wollen wir keine böse Überraschung erleben, müssen die U 23-Spielerinnen aus dem Regionalliga-Kader ran", so der Trainer der Zweiten. Die SG Neuenhaus/Uelsen ist alles andere als gut ins neue Jahr gestartet. Zuletzt musste der Rangachte in eigener Halle eine bittere 24:33-Klatsche gegen den Vorletzten RW Damme hinnehmen.

Sonnabend, 17 Uhr, Schulzentrum Eschweg
Entnommen aus: www.weser-kurier.de / PRÜ


I. Damen setzt Ausrufezeichen!

14.01.2009 19:56 von www.rw-damme.de

Von: Sascha Zaletel

Vor zwei Jahren haben wir in Neuenhaus eine ordentliche Klatsche kassiert und im letzten Jahr kurz nach der Halbzeit bereits mit sieben Toren zurückgelegen.

Dass wir das Spiel in den letzten zwanzig Minuten noch
drehen konnten, war auch in dieser Begegnung unser größter Antrieb. Es hat gezeigt, was in Neuenhaus möglich ist, wenn man die richtige Einstellung an den Tag legt!
Erstaunlicherweise präsentierten wir uns beim ersten Spiel des neuen Jahres keinesfalls wie ein Abstiegskandidat, sondern nahmen von Beginn an das Zepter in die Hand und setzten unseren Gameplan von Anfang an nahezu
perfekt um.
In der Deckung machten wir, vor allem gegen die wuchtige Kreisläuferin, die Räume sehr eng und erlaubten der Heimmannschaft überwiegend Würfe aus schwierigen Positionen. Über 1:4 setzten wir uns auf 6:14 ab.
In den ersten zwanzig Minuten spielten wir fast fehlerlos und ließen dem
Gegner keine Zeit zum Durchatmen. Über die gute Abwehr konnten wir unser Tempospiel endlich einmal konsequent durchziehen und kamen zu einfachen Toren.
In den letzten Minuten der ersten Hälfte kam der Gegner etwas dichter heran. Auf einem so hohen Niveau können wir eben kaum eine ganze Halbzeit spielen. Dass wir das 14:17 dann aber noch auf eine 14:19 Pausenführung umwandeln konnten, war vielleicht schon die spielentscheidende Phase.
Da wir ebenso konzentriert wie sicher aus der Kabine kamen und unseren Vorsprung auf 14:24 ausbauen konnten, ließ die Moral bei Neuenhaus ein wenig nach. Zwar konnten wir den Vorsprung nicht in der Höhe halten, aber dichter, als beim 18:24 kamen die Gastgeber nicht mehr heran.
Auch wenn das Endergebnis von 24:33 sehr deutlich ausschaut und auch den Spielverlauf widerspiegelt, gab es während der zweiten Hälfte immer wieder Situationen, in denen das Spiel hätte kippen, oder zumindest enger werden
können. Besondere Hochachtung verdient sich die Mannschaft, dass sie in diesen Phasen kühlen Kopf bewahrte und konsequent das vorgegebene Konzept durchzog.
Ein alles in allem also, auch in dieser Höhe, verdienter Sieg, der das Selbstbewusstsein beflügeln und uns keine Angst vor weiteren Aufgaben machen sollte.

Halbzeitstand: 19:14, Endstand: 33:24 für Damme



Serie endet in letzter Minute / 14.12.2008

Die Serie des VfL III von sieben Partien ohne Niederlage ist am Sonntag zu Ende gegangen. In der Robert-Schumann-Halle unterlag der gastgebende Oberliga-Sechste dem Tabellenachten SG Neuenhaus Uelsen mit 24:25 (14:10).

"Das war eines der schlechtesten Spiele dieses Jahres", sagte Oldenburgs Trainerin Conny Kuck, deren Team schon vor der Pause im Angriff wenig zustande brachte, nach dem Seitenwechsel aber vorne vollends enttäuschte. Anfang des letzten Drittels der zweiten Halbzeit lag der VfL III 19:23 hinten, holte aber dennoch auf und glich aus: 24:24. Das letzte Tor in letzter Minute aber gehörte den Gästen.

Zum nächsten Spiel fordert die Dritte am 11. Januar (16.30 Uhr, Vincent-Lübeck-Gymnasium in Stade) Spitzenreiter VfL Stade heraus, am 17. Januar (19.30 Uhr) tritt das Team bei GW Mühlen an. Das nächste Heimspiel hat der VfL III am 25. Januar (16.30 Uhr) gegen den Elsflether TB.

Dem ETB übrigens gelang an diesem zwölften Spieltag die Überraschung des Wochenendes. Die zuvor erst einmal siegreichen Gastgeberinnen (nun 4:16 Punkte) bezwangen Mühlen (10:14) mit 30:19 und gaben die Rote Laterne an den TSV Morsum (3:19) ab.

Vorne ziehen Stade (23:1) und SFN Vechta (21:3) scheinbar einsam und allein ihre Kreise. Stade siegte bei der HSG Neuenburg/Bockhorn 36:23, Vechta gegen die HSG Nordhorn mit 34:21. Im Duell untereinander gewann Stade am zweiten Spieltag gegen Vechta mit 30:29 (Rückspiel am 14. Februar), ließ am vierten Spieltag beim aktuellen Dritten TS Woltmershausen (16:8) mit einem 23:23 seinen einzigen Punkt liegen. Vechta patzte am 16. November in Oldenburg, spielte 29:29. Nicht nur wegen dieses Punktgewinnes kann sich die erste Saisonhälfte des VfL III durchaus sehen lassen.

VfL Oldenburg III: Büsing, Wowrek - Pobig 7, M. Osterthun 1, Pauli 3, Häussler 2, N. Osterthun 4, Frenzel 2, Belke 1, Muzanec 4, Muchow, Klein, Blancke.

Fotos:






Ole Rosenbohm / Presse VfL Oldenburg
Fotos: T. Helmerichs



Zweite und Dritte vor erfolgreichem Jahresabschluss / 09.12.2008

Während die Bundesliga-Handballerinnen die EM in Mazedonien aus der Ferne betrachten, selbst - abseits der Trainingshalle - zur Untätigkeit verdammt sind, sorgen die unteren Mannschaften des VfL für positiven Gesprächsstoff. Sowohl die zweite als auch die dritte Mannschaft lassen durch ihre Serien den eher mauen Saisonstart vergessen.

Der VfL III ist inzwischen seit sieben Partien unbesiegt, gewann dabei fünf Begegnungen. Im letzten Spiel des Jahres ist am kommenden Sonntag (14.12.08, 16.30 Uhr, Robert-Schumann-Halle) der auf Rang neun platzierte Aufsteiger SG Neuenhaus/Uelsen (9:13 Punkte) zu Gast. Mit einem weiteren Sieg hätten die Oldenburgerinnen 16:8 Zähler auf dem Konto, könnten theoretisch noch drei Plätze klettern und somit als Dritte ins neue Jahr feiern. Dieses allerdings beginnt mit einem ganz schweren Spiel: Am 11. Januar reist die Mannschaft von Trainerin Conny Kuck zum ungeschlagenen Spitzenreiter VfL Stade (21:1).

Ole Rosenbohm / Presse VfL Oldenburg


NWZ-12.12.2008

Kuck drückt gegen Aufsteiger Neuenhaus aufs Tempo

HANDBALL-OBERLIGA VfL III am Sonntag gefordert

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HEU.Auf freie Wurfbahn hoffen die Oberliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg III (mit Ball) am Sonntag im Heimspiel gegen die SG Neuenhaus/Uelsen.  

OLDENBURG - Die Handballerinnen des VfL III freuen sich bereits auf ihr Heimspiel gegen die SG Neuenhaus/Uelsen (Sonntag, 16.30 Uhr, Rebenstraße). Auch beim Oberligisten OTB steigt langsam die Spannung vor dem Derby beim TV Cloppenburg an diesem Sonnabend (19.30 Uhr, TVC-Sporthalle Schulstraße).

Viel wissen die VfL-Handballerinnen nicht von den Stärken der SG, denn in der Mannschaft aus Neuenhaus/Uelsen reist ein Aufsteiger an. „Die kreuzen munter vor der Abwehr hin und her und spielen ihre Chancen sauber aus“, berichtet VfL-Trainerin Conny Kuck. Also muss die Abwehr der VfLerinnen kompakt stehen.

Im Angriff indes will der VfL III über seine Schnelligkeit zum Erfolg kommen, denn hier sieht Kuck in der Rückwärtsbewegung der Gäste einige Schwächen. Unterstützung findet die Trainerin dabei wieder von Spielerinnen aus der spielfreien Oberliga-A-Jugend.

Quelle: www.nwz-online.de


 

NWZ - 09.12.2008

Talfahrt der Frauen der HSG hält an

HANDBALL Weitere Niederlage für die HSG Neuenburg – Chancen ausgelassen

NEUENBURG - SCH. Niedergeschlagen saßen die Oberliga-Handballerinnen der HSG Neuenburg-Bockhorn nach dem Abpfiff der Partie beim Aufsteiger SG Neuenhaus-Uelsen in ihrer Kabine. Sie hatten soeben eine deutliche 11:23-Pleite erlebt.

Inzwischen sind die Friesländerinnen auf den zehnten Tabellenplatz abgerutscht. Bezeichnend für die Krise war der Spielverlauf in der ersten Halbzeit. Insa Schmidt bringt die Neuenburgerinnen mit 1:0 in Führung. Wenig später schafft Jantje Zimmermann vom Kreis sogar das 2:0. Ein Auftakt nach Maß. Der Aufsteiger wirft gegen die zunächst sehr starke HSG-Torhüterin Anika Rull das 1:2, doch postwendend stellt Insa Schmidt den Zwei-Tore-Abstand wieder her. „Das war in der zehnten Minute“, berichtete HSG-Trainer Maik Radig. „Bis zum Seitenwechsel haben wir dann kein Tor mehr erzielt“, klagte er. Selbst eine Auszeit nach 20 Minuten beim Stand von 6:3 brachte keine Besserung. Vielmehr erzielten die Gastgeberinnen bis zur Pause noch sechs Tore. Diese schwache Torausbeute hielt auch in der zweiten Halbzeit an. „Wir hatten wiederum viele klare Chancen, die vergeben wurden“, berichtete Radig. Insgesamt verwarfen die Neuenburgerinnen sechs Strafwürfe. Mangelndes Durchsetzungsvermögen, viele Fehlwürfe und technische Fehler führten schließlich zur bitteren 11:23-Niederlage.

HSG Neuenburg/Bockhorn: Jasmin Höpken, Anika Rull im Tor, Monika Stechow (1), Jantje Zimmermann (3), Jana Theilen, Henrike Nieland, Insa Schmidt (4/1), Ilka Schmidt (2/2), Mareike Tielemann, Heike Janßen (1), Lisa Speckmann.

Quelle: www.nwzonline.de


Der Aufsteiger stellt sich vor
OBERLIGA Neuenburgerinnen wollen endlich wieder punkten

SCH - NEUENBURG - Auf einen weiteren Gegner, der nach Einschätzung von HSG-Trainer Maik Radig mit der HSG Neuenburg-Bockhorn auf „Augenhöhe“ steht, treffen die Oberliga-Handballerinnen am Sonntag ab 14.30 Uhr: Aufsteiger SG Neuenhaus-Uelsen gehört zu den Teams, gegen die eigentlich ein „Pflichtsieg“ erwartet wird.

Aber die Friesländerinnen sind derzeit weit entfernt von einer „normalen Leistung“. Seit vier Spieltagen sind die Spielerinnen ohne Sieg. Sie haben in den letzten Wochen auch die zum Saisonbeginn noch vorhandene „Spielkultur“ verloren. „Wir haben das Zeug, um jeden Gegner unser Spiel aufzuzwingen“, erläutert Maik Radig das derzeitige Dilemma, „rufen aber die vorhandenen Leistungen nicht ab“, fügte er kritisch hinzu. Offenbar sind es die ständigen Veränderungen im Kader der Neuenburgerinnen, die keine Ruhe einkehren lassen. Von Woche zu Woche wird derzeit experimentiert, weil immer wieder Spielerinnen ihre Spielteilnahme absagen. Bis zur Weihnachtspause sollten die Weichen für eine konstante Bestückung der Mannschaft gestellt sein. Sonst werden die Südfriesländerinnen immer weiter in den Tabellenkeller rutschen, weil sich keine stabilen Verhältnisse einstellen. In dieser Woche beteiligt sich auch Elisabeth Gründel wieder am Training der Neuenburgerinnen. Vielleicht gelingt es ihr, die personellen Schwankungen zu reduzieren. Aufsteiger SG Neuenhaus-Uelsen verstärkte zunächst seinen Kader nach dem Oberligaaufstieg durch Inga Zwafink, die aus der zweiten Mannschaft aufrückte, und Sabrina Herrmann, die aus Emlichheim kam. Ganz neu im Team ist Verena Leissink vom TV Oyten. Diese Spielerin ist den Neuenburgerinnen bereits aus den Auseinandersetzungen mit der HSG Nordhorn bekannt. Trainiert wird das Team von Coach Konstantin Tudosie und Judith Mülstegen. Am letzten Wochenende verloren die Tudosie-Schützlinge zwar gegen den Elsflether TB mit 16:26-Toren, bekamen aber am „grünen Tisch“ die Punkte aus dem eine Woche zuvor ausgefallenen Spiel gegen GW Mühlen. Die Mühlener Spielerinnen waren wegen der widrigen Witterungsbedingungen nicht angereist. Dadurch ist die SG Neuenhaus-Uelsen bis auf einen Punkt an die HSG Neuenburg-Bockhorn herangerückt.

Quelle: www.nwz-online.de vom 05.12.2008



Montag, 1. Dezember 2008

Erster Saisonerfolg für Elsfleth

HANDBALL-OBERLIGA ETB gewinnt in Neuenhaus 26:16 – Starke Abwehrleistung

von Thorsten Sanders
ÜBER TEMPOGEGENSTÖßE UND STRAFWÜRFE SPRINGT EIN IN DIESER HÖHE UNERWARTETER KANTERSIEG HERAUS. MIRJAM GIESERS ÜBERZEUGT MIT GROßARTIGER LEISTUNG IN DER DEFENSIVABTEILUNG.

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Heinke Speckels (beim Wurf) ist ihre Babypause zwar noch deutlich anzumerken, doch ihre Formkurve zeigt steil nach oben. In Neuenhaus gelangen ihr acht Treffer.

NEUENHAUS/ELSFLETH - Endlich, endlich hat es geklappt. Im achten Oberligaspiel dieser Saison fuhren die Handballerinnen des Elsflether TB ihre ersten beiden Punkte ein und überzeugten bei der SG Neuenhaus/Uelsen vor allem mit ihrer starken Abwehr. Letztlich fiel dieser Sieg mit 26:16 (14:11) sogar überraschend deutlich aus.

Den Gästen sah man vom Anpfiff weg an, dass sie unbedingt die ersten Zähler einfahren wollten. Bereits nach zehn Sekunden holten sie einen Strafwurf heraus, von denen im Laufe der Partie noch dreizehn folgen sollten. Doch viel wichtiger als der Angriff war das Auftreten in der Defensive. Nicht nur, dass die Elsfletherinnen viele Bälle abfingen, sie nutzten die Balleroberung auch konsequent zu Tempogegenstößen. Und weil die SG in der Rückwärtsbewegung akute Schwächen aufzeigte, resultierten aus dieser Spielweise auch zahlreiche Treffer. Besonders auszeichnen konnte sich dabei Mirjam Giesers, die in der Abwehr überragend spielte.

Der Halbzeitstand von 14:11 fiel zwar noch etwas mager aus, doch in den zweiten 30 Minuten drehten die Spielerinnen von Frank Lohmann und Nathalie Adami dann richtig auf. Zunächst fürchtete Adami noch einen kleinen Einbruch, denn Neuenhaus lockerte seine starre 6:0-Deckung und agierte nun offensiver gegen die Rückraumakteurinnen. Damit kamen die Elsfletherinnen gar nicht zurecht und versprühten aus dem Positionsspiel heraus nur noch wenig Gefahr. Verlass war aber weiterhin auf die starke Hintermannschaft und die anschließenden Konter. Auch die nun zum Einsatz gekommenen Juniorenspielerinnen fügten sich nahtlos in die starke Vorstellung ein und nahmen sogar Verantwortung bei der Ausführung von Strafwürfen. Allerdings räumte Adami anschließend auch ein, dass die SG erschreckend viele Fehler machte, doch das soll den Jubel über den ersten Saisonsieg keinesfalls schmälern.

„Das war wie ein Befreiungsschlag für uns. Schon vor dem Anpfiff konnten wir Trainer erkennen, dass alle Spielerinnen unbedingt gewinnen wollten und dementsprechend kämpften sie auch“, berichtete eine sichtlich erleichterte Adami. Auch wenn nun mit dem Tabellenführer VfL Stade ein dicker Brocken wartet, der Anfang zur Aufholjagd ist gemacht.

ETB: Dierks, von Seggern; Speckels (8/3), Adami (6/4), Matschei (5), Giesers (3), Breipohl (2/1), Buttelmann (2/2), Krause, Mielke, Lösekann, Kraus.

Spielstationen: 4:7 (11.), 10:10 (19.), 11:14 (30.), 13:19 (39.), 14:24 (53.), 16:26 (60.).

Quelle: www.nwzonline.de , 01.12.2008



 

NWZ -29.11.2008

ETB peilt den ersten Sieg an

HANDBALL Viel Optimismus vor Auswärtsspiel in Neuenhaus
THS

NEUENHAUS/ELSFLETH - So langsam wird es Zeit für die Handballerinnen des Elsflether TB zu punkten. Nach sieben Niederlagen bilden sie das Tabellen-Schlusslicht der Oberliga, hoffen aber auf eine Kehrtwende beim Auswärtsspiel an diesem Sonnabend bei der SG Neuenhaus/Uelsen. Wenn um 17 Uhr der Anpfiff ertönt, gilt es, die ersten Punkte einzufahren.

Über den Aufsteiger wissen die Trainer Frank Lohmann und Nathalie Adami nur wenig. Aus Spielberichten zufolge agiert die SG vor allem zu Hause gerne mit Tempogegenstößen und aus dem Positionsspiel heraus vorwiegend über den Kreis. Hier ist vor allem der Mittelblock der Elsfletherinnen gefragt. Heinke Speckels merkt man die einjährige Baby-Pause zwar noch etwas an, ihre Spritzigkeit kehrt aber so langsam zurück. Und Anja Mielke hat in der Vergangenheit schon oft genug bewiesen, dass sie trotz ihres eher zierlichen Körpers in der Abwehr beherzt zupacken kann.

Mit diesen beiden Defensiv-Strategen könnte das Neuenhauser Angriffsspiel unterbunden werden. Fehlen werden heute Vanessa Schröter und Sandra Wagenaar, die privat verhindert sind. Adami ist trotzdem zuversichtlich: „Wir wollen von Anfang an Tempo machen. Während der Woche haben wir ein Testspiel gegen den Landesligisten TV Neerstedt bestritten und dabei haben wir Trainer deutliche Fortschritte erkennen können“, zeigt sich das ETB-Urgestein optimistisch. Einzige Sorge bereitet ihr die umgehende Grippewelle in Elsfleth, doch wenn alle Spielerinnen gesund in Neuenhaus auflaufen können, wären die ersten Punkte durchaus möglich.

Quelle: www.nwzonline.de



OV, 28.11.2008 (aha)

 

Nur nicht wegwerfen

Mühlen zur unbequemen SG Neuenhaus

Mühlen (aha) – Die Perspektive klingt nicht schlecht: Mit 10:6 Punkten liegen die Handballerinnen von GW Mühlen als Tabellenfünfter noch in Sichtweite zur Spitzengruppe der Oberliga, und nächste Woche kommt Tabellenführer VfL Stade nach Mühlen. Kleiner Haken: Um das Spiel gegen den Top-Favoriten richtig genießen zu können, müssen die Mühlenerinnen am Samstag (17.00 Uhr) ihr schweres Auswärtsspiel bei der SG Neuenhaus/Uelsen gewinnen. „Unsere Situation ist nicht so schlecht“, sagt Trainer Thomas Kowalski. „Ich würde mich ärgern, wenn wir das leichtfertig wegwerfen würden.“ Schon einmal, beim 23:26 vor zwei Wochen in Altenwalde, vergab Mühlen eine gute Ausgangslage. „Ich sehe Neuenhaus auf einer Ebene mit Altenwalde“, warnt Kowalski. „Nur, dass unsere personelle Situation diesmal schlechter ist.“ Melanie Schwarze und Christina Rolfes (beide privat verhindert) fallen aus. Neuenhaus, das vom rumänischen Ex- Nationalspieler Constantin Tudosie trainiert wird, ist laut Kowalski ein „unbequemer Gegner“. Besonders gefährlich: Kreisläuferin Anke Grieshammer.



Aufsteigerduell gewonnen  - Quelle: www.stade-handball.de
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Die Oberliga-Handballerinnen des VfL Stade konnten das Aufsteigerduell gegen die SG Neuenhaus/Uelsen mit 27:15 für sich entscheiden.
Zu Beginn war die Partie ausgeglichen. Stade fand aus dem Positionsangriff kaum Mittel, sich gegen die großgewachsene Abwehr durchzusetzen. Auf der anderen Seite das gleiche Bild. Die Abwehrreihen dominierten das Geschehen.
Nach der Halbzeitpause (10:8) erhöhte der Tabellenführer das Tempo. Mit sehenswert vorgetragenen Gegenstößen wurde der Gast förmlich überrannt. "Es hat Spaß gemacht, der Mannschaft bei den Kontern zuzusehen" sagt Co-Trainerin Kirsten Willmann begeistert. Maria Greßing, Tina Schliecker und Kristina Teske verdienten sich Bestnoten.

 
Duell der Aufsteiger  - Quelle: www.stade-handball.de
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Die Oberliga-Handballerinnen des VfL Stade erwarten am kommenden Sonntag den Mitaufsteiger SG Neuenhaus/Uelsen. Die Gäste haben sich in der letzten Saison in der Relegation denkbar knapp durchgesetzt und sind mit 5:9 Punkten auf dem 10.Tabellenplatz. „Neuenhaus hat die Stärken in der Abwehr“, sagt Stades Co-Trainerin Kirsten Willmann. Mit nur 160 Gegentoren stellt die SG die zweitbeste Abwehr der Liga. Nur Stade ist besser. Allerdings haben die Gastgeberinnen den Garant für die starke Abwehrbilanz am Sonntag nicht im Kader. Die zuletzt überragende Torhüterin Nicola Augustin ist beruflich verhindert. Die Torfrau Elena Brüggner wurde kürzlich am Kreuzband operiert. Nun rückt die Nachwuchstorhüterin Kristina Teske in die Startaufstellung. „Kristina ist zwar erst 17, aber schon sehr stark. Sie wird der Abwehr die nötige Stabilität geben“, hat Trainerin Trula Diminidis vollstes Vertrauen. Ersatztorhüterin ist am Sonntag Co-Trainerin Kirsten Willmann, die im Ernstfall noch nie im Tor stand und inständig hofft, dass es nicht zu einem Einsatz kommt.  
Stade ist aber auch im Feld dezimiert. Mit Kirsten Tamm und Katrin Friedrich fehlen erneut zwei Rückraum-Spielerinnen.
Das Duell der Aufsteiger wird um 16:30 in der Sporthalle des Vincent-Lübeck-Gymnasiums angepfiffen.

 
TSV-Altenwalde:
1. Damen gewinnt gegen SG Neuenhaus / Uelsen
geschrieben von 1.Damen, am 15.10.08
   
Am vergangenen Wochenende konnten wir zur großen Freude unserer heimischen Fans den zweiten Sieg in Folge einfahren. Auswärts hatten wir gegen den TSV Morsum ja mit ach und krach schon zwei Punkte holen können, aber in eigener Halle war uns noch kein Sieg möglich gewesen.
Vorallem wollten wir diesmal gleich von Beginn an zeigen, dass wir hier zu Hause sind und den Gegner gar nicht erst ins Spiel kommen lassen.
Doch bis es soweit war, ging vor Spielanpfiff einiges bei uns drunter und drüber. Imme, die an diesem Tag auf dem Rückweg aus Hannover war, sollte es nicht pünktlich zum Anpfiff in die Franzenburger Halle schaffen. Blöd, denn Imme hatte die Trikots samt Hosen in ihrem Auto. Eine gute Stunde vor Spielbeginn brach extreme Hektik aus. Denn obwohl wir alle Frauen sind und jede von uns schon mindestens einmal das Gefühl hatte, nichts anzuziehen zu haben, bekam dieser Umstand direkt vor einem wichtigen Punktspiel doch eine völlig neue Definition.
Aber wir hatten dann Gott sei Dank dieses sogenannte Glück im Unglück. Denn Kerstin war in der Halle, die 2. Damen sammelt ihre Trikots ebenfalls in einer gemeinsamen Tasche und unsere Herren hatten direkt vor uns gespielt.  Riiiiiiiesengroßen Dank an Kerstin, die sich noch während des Spiels der 1. Herren darum kümmerte, dass die Trikots der 2. Damen von Petra ganz aus Cuxhaven pünktlich zu uns gelangten!!! Danke Kerstin, dass wir immer noch auf Dich zählen können!!!!  Danke an die 2. Damen, dass wir Eure Trikots ausleihen durften! Ja und lieben Dank an die 1. Herren für die Hosen!!!! Wenn es bei Euch mal knapp mit dem Beinkleid sein sollte, dürft Ihr auch mal unsere anziehen !!! Nein, im Ernst: Vielen Dank!!!!
So war bereits vor dem Spiel ordentlich Stimmung in den Reihen der Mannschaft und bei den Zuschauern. Denn es war nicht zu übersehen, dass wir in den Hosen der Männer doch recht „ungewohnt“ aussahen. Spaß hatten wir jedenfalls alle schon einmal.
Und so stimmte gleich vom Anpfiff durch die Herren Hüneke und Schminke an unsere Einstellung. Denn schon die TS Woltmershausen, gegen die der Tabellenzwölfte SG Neuenhaus / Uelsen mit 22:20 im Spiel zuvor gewann, hatte gezeigt, was passieren kann, wenn die Einstellung gegen diesen Gegner nicht stimmte. Wir waren also gewarnt.
Viktor musste noch einmal schnell die Abwehr umbauen, da Imme ja noch nicht unter uns war, doch dass machte sich in keinster Weise negativ bemerkbar. So fing unser Youngster Vero gleich von Beginn im Mittelblock an. Nun machte es sich bezahlt dass Vero in der Vergangenheit so häufig mit uns trainiert und auch schon im Spiel Erfahrung gewonnen hatte. Ohne jegliche Unsicherheit übernahm die 17-jährige die zentrale Abwehrposition und meisterte diese Aufgabe ganz souverän.
Obwohl der Aufsteiger mit 0:1 in Führung gehen konnte (die einzige in diesem Spiel), stand unsere Abwehr von Beginn an ganz gut.  
Der Angriff stellte sich auf die 5:1-Abwehr mit offensiver Spitze auf Behni vom ersten Angriff mehr als super ein und konnte gleich 3:1 in Führung gehen, bevor die Gäste ihre Spitze zurücknahmen und sich auf 6:0 umstellten. Darauf mussten wir uns nun neu einstellen, was einen Moment dauerte und der SG die Möglichkeit gab, zum 3:3 auszugleichen. Doch wir fingen uns dann schnell wieder.
Im Angriff wurde schön durchgestoßen und der Nebenmann gesehen. Immer wieder ergaben sich Möglichkeiten, um sich 1:1 durchzusetzen. So ergaben sich immer wieder gute Einschussmöglichkeiten für uns oder wir konnten Siebenmeter herausholen, indem wir einfach einen Schritt schneller waren als unsere Gegenspielerinnen. So konnten wir uns über 7:4 auf 11:8 absetzen.
In dieser Phase stand unsere Abwehr inklusive Svenja unglaublich gut und wir waren richtig im Spiel. Nun endlich war auch Imme da und brachte noch einmal frischen Wind in den Angriff. Sehr motiviert schenkte sie dem Aufsteiger zur Begrüßung erst einmal zwei Rückraumtore ein.
Drei Minuten vor dem Pausenpfiff zeigten die Unparteiischen der Halblinken der SG, Katja Moelert, die Rote Karte. Nachdem Kathrin sie festgemacht und die Schiedsrichter Freiwurf gepfiffen hatten, schlug die Rückraumspielerin nach (so steht´s im Spielbericht!). Die anschließenden drei Minuten, inklusive zwei Minuten in Überzahl nutzten wir noch einmal um uns bis zur Pause ein wichtiges Polster von 6 Toren herauszuwerfen und gingen mit 14:8 in die Pause. 
Nach der Pause zeigte sich dann, wie wichtig dieses Polster sein sollte. Scheinbar fiel es uns schwer, die Spannung bei dieser klaren Führung weiterhin hoch zu halten. Denn nach dem Wiederanpfiff kamen wir ganz schlecht aus den Startlöchern. Wir konnten noch das 15:8 machen, bevor wir uns ein wenig hängen ließen. Im Angriff waren wir unkonzentriert und undiszipliniert. Fehlpässe häuften sich (Asche auf mein Haupt!) und im Abschluss waren wir inkonsequent. So luden wir den Gegner zu unnötigen Gegenstößen ein, so dass dieser vier Tore in Folge verbuchen konnte, bevor wir beim 16:12 endlich wieder im Spiel waren.
Nun rissen wir uns merklich wieder zusammen und stellten die Abwehr noch einmal um. Der gegnerische Trainer Constantin Tudosie hatte seinen Angriff nun auf zwei Kreisläuferinnen umgestellt, woraufhin es uns gelang, den einen oder anderen Ball von Halb zu Halb abzufangen und die Anspiele an die Kreisläuferinnen erfolgreich zu unterbinden. Dazu kam, dass auch Svenja in dieser Phase richtig klasse hielt, so dass wir nun unsererseits viel Tempo über die erste Welle laufen konnten. Damit konnten wir unseren Vorsprung wieder auf  22:13 ausbauen.
Anschließend machten wir unser Spiel und wir konnten den 9-Tore-Vorsprung bis zum 24:15 aufrechterhalten, bevor wir einen Gang zurückschalteten. Sicher spielten wir die Partie zu Ende und gewannen am Ende verdient mit 26:20. Zwei ganz wichtige Punkte für uns, die wir auf jeden Fall in Altenwalde behalten wollten! Schön war, dass wir anschließend von vielen verschiedenen Seiten der Zuschauer hören durften, dass ihnen ein tolles, attraktives Spiel geboten wurde. Das ist wie Balsam für uns...
Zur kommenden Partie reisen wir nun zum Titelfavoriten und derzeitigen Tabellenzweiten SFN Vechta. Nach zwei Siegen in Folge werden wir mit jeder Menge Selbstvertrauen dort anreisen und vielleicht ist bei der jungen, schnellen Mannschaft von Ulf Dunkerbeck ja eine Überraschung drin? 
Es spielten für den TSV: Svenja Kähling (Tor, 2 geh. 7meter), Maria Nitz (Tor), Katrin Gohlke (9/4), Steffi Bünger, Alina Borrmann (1), Verena Stolle (2), Steffi Beilke (3), Kathrin Pömpner (1), Imke Nübel (7/3), Kristina Schneider (3)
 


Woltmershausen enttäuscht

 
Handball
Vechta landet den nächsten Kantersieg
Vechta (aha) - Eine Halbzeit lang taten sie sich schwer, doch dann kam die Tormaschine der Vechtaer Oberliga-Handballerinnen richtig ins Rollen: Mit dem 35:15 (12:9) gegen die SG Neuenhaus/Uelsen feierten die SFN-Damen bei ihrer Heimpremiere im zweiten Saisonspiel den zweiten Kantersieg. Zugleich war es für die Vechtaerinnen eine gelungene Generalprobe für das schwere Auswärtsspiel bei Mitfavorit HSG Stade am kommenden Sonntag (16.30 Uhr).
Bis zur Halbzeit deutete vor rund 100 Zuschauern in der Halle am Schulzentrum Nord allerdings noch wenig auf einen so deutlichen Erfolg hin. "Wir hatten in der ersten Halbzeit große Schwierigkeiten", berichtete SFN- Trainer Ulf Dunkerbeck. Die Zuordnung in der Abwehr stimmte nicht. Vor allem die großgewachsene Neuenhauser Kreisläuferin Anke Grieshammer bekam Vechta nicht unter Kontrolle. Sie warf zwar nur ein Tor, holte aber diverse Siebenmeter heraus. Zudem spielten die Gäste ihre Angriffe extrem lange aus, ohne den Willen zum Torwurf erkennen zu lassen. "Es war gruselig", fand Dunkerbeck, dessen Team so nicht zu seinem Gegenstoßspiel fand und eine 7:3-Führung verspielte (8:8).
Nach Wiederbeginn deckte Vechta wesentlich aggressiver, zwang den auch konditionell abbauenden Gegner zu Fehlern und nutzte die Ballgewinne zu Gegenstößen. Über 13:9, 20:11 und 29:14 wurde der Vorsprung ausgebaut. Ein gutes Spiel machten Elisabeth Haskamp und Lea Blanke. Erfreulich zudem der Auftritt der jungen Anna-Maria Bünker. Sie kam in der 45. Minute und machte innerhalb von zwölf Minuten fünf Tore. Im Tor gab in der zweiten Halbzeit Claudia Gerken ihr Debüt.
Tore: Elisabeth Haskamp (11/5), Lea Blanke (6), Anna-Maria Bünker (5), Maria Bokop, Miriam Wachsmann (je 3), Tabea Reck (2), Lena Eylers, Nele Bürmann, Carolin Dammann, Christina Meyer, Annemarie Menke (je 1).


OV, 23.09.2008

Handball
18.09.2008
Aufsteiger SG Neuenhaus-Uelsen beim SFN
 Alte Bekannte beim SFN : Aufsteiger SG Neuenhaus-Uelsen

Mit Neuenhaus-Uelsen stellt sich am Samstag (18.00) ein Aufsteiger aus der Landesliga in Vechta vor. Vor 2 Jahren schon spielten Vechtas Frauen gegen die Grafschafterinnen, und es waren sehr enge Spiele, die Vechta erst zum Ende hin knapp vorne sah. Die Mannschaft von Trainer Constantin Tudosie (Ex-Bundesligatrainer und rumänischer Nationalspieler) ist sehr unangenehm zu spielen: Eine Beton 6:0-Abwehr und einen für jede Abwehr gewöhnungsbedürftigen Angriff, der teils mit 2 Kreisläuferinnen agiert, die durchweg die 1,80m überschreiten.
SFN muss aus einer sehr beweglichen Abwehr heraus und mit schnellem Umschalten die körperliche Überlegenheit Uelsens versuchen zu neutralisieren und dabei die Kreisläuferinnen ‚dauerbeschäftigen’. Uelsen konnte in seinen ersten beiden Saisonspielen nicht mehr als 15 Tore werfen, wobei Horneburg und Oythen körperlich in der Lage waren dagegen zu halten. Wenn es Vechtas Frauen ebenfalls gelingt, die gegnerische Torquote so gering wie möglich zu halten, dann könnten 2 Punkte in Vechta bleiben.
MÖGE DIE ÜBUNG GELINGEN!
 

Horneburger Frauen siegen in Neuenhaus

Dank guter Abwehrleistung haben die Handball-Frauen des VfL Horneburg ihr Oberliga-Punktspiel bei SG Neuenhaus/Uelsen mit 17:15 (5:8) gewonnen. Im Angriff zeigte Horneburg allerdings zunächst zu wenig Tempo, agierte zu statisch. Besonders erfreulich aus Horneburger Sicht war, dass der Sieg zustande kam, obwohl VfL-Trainer Sascha Rajkovic gleichzeitig die Regionalliga-Frauen des TV Oyten betreute (30:28 beim HS Haldensleben). Vertreten wurde Rajkovic von Maren Meinke, die gemeinsam mit Sara Diestel (je 6 Treffer) Haupttorschützin war. Das Heimderby gegen VfL Stade wurde auf 7. Oktober verlegt. Am 28. September geht es gegen Spitzenreiter Grün-Weiß Mühlen.ml

erschienen am 16. September 2008



08.09.08 - 08:59 Uhr

 

 
Aller Anfang ist schwer: Das musste gestern auch Jörg Leyens, Trainer des Handball-Oberligisten TV Oyten II, einmal mehr eingestehen. "Wir haben Glück gehabt, dass wir auf einen derart schwachen Gegner getroffen sind. Denn sonst hätten wir vermutlich nicht gewonnen", brachte er die überaus enttäuschende Leistung seiner Mannschaft beim 19:15 (7:8)-Erfolg über die SG Neuenhaus/Uelsen auf den Punkt.
Nur gut, dass Leyens zumindest auch etwas positives zu vermelden hatte. "Was Julia Schwittek heute bei ihrem Oberliga-Debüt gezeigt, war schon große Klasse", zollte er der Leistung der A-Jugend-Torhüterin seinen vollen Respekt. Und tatsächlich: Was der Youngster gestern zeigte, lässt auf jeden Fall für die Zukunft hoffen. Am Ende standen für Schwittek stolze 18 Paraden zu Buche. Ansonsten gab es gestern jedoch nicht viel positives zu vermerken. Vor allem im Rückraum haperte es doch gewaltig, blieb vieles Stückwerk. "Wir hatten eine sehr schwere Vorbereitung. Außerdem hat die Mannschaft in dieser Zusammensetzung so noch nie zusammen gespielt", versuchte Leyens den schwachen Auftritt etwas zu rechtfertigen. Dabei hatte es zunächst gar nicht so schlecht begonnen. Vor allem Spielmacherin Eva Schmidt und Kreisläuferin Meike Gerster harmonierten prächtig und zeichneten mit ihren Treffern für das 4:1 (9.) verantwortlich. Danach war es jedoch vorbei mit Oytens Spielfreude. Neuenhaus schläferte die Gastgeberinnen förmlich ein, wobei denen aber auch nicht mehr einfiel. Folge: Zur Pause hieß es plötzlich 7:8.
Wer nun gedacht hatte, dass es nach dem Wechsel besser werden würde - der wurde enttäuscht. Abspielfehler, schlechte Würfe sowie mangelnde Deckungsarbeit prägten auch weiterhin das Spielgeschehen. Nicht von ungefähr hieß es in der 44. Minute dann auch "nur" 11:10. Erst nach dem 12:11 zündete Lisa Rajes zweimal in Folge den Turbo und sorgte mit ihren Treffern zum 14:11 für die Vorentscheidung. "Bei uns gibt es sicher noch einiges zu verbessern. Aber daran werden wir in den nächsten Trainingseinheiten arbeiten", zählte für Leyens somit nur der Sieg.
Tore TV Oyten II: Gerster (7/3), Schmidt (3), Rajes (3), Vick (2), Leissink (2), Hidde (1), Bösche (1).



08.09.08 - 08:57 Uhr
- 20:22

WOLTMERSHAUSEN. Große Ernüchterung bei den Oberliga-Handballerinnnen des TS Woltmershausen: Ausgerechnet beim bis dahin punktlosen Vorletzten SG Neuenhausen-Uelsen zog der optimal in die Serie gestartete Tabellendritte aus Pusdorf überraschend mit 20:22 (8:14) den Kürzeren.

"Die Gastgeberinnen haben genau das gespielt, was eigentlich wir vorhatten: nämlich Tempohandball", fasst die enttäuschte TSW-Trainerin Andrea Brock den maßgeblichen Unterschied zusammen. Ihre Mannschaft hatte es den Niedersachsen allerdings auch leicht gemacht, da ihr Rückraum gegen die defensive 6:0-Abwehr der Neuenhauserinnen vieles schuldig blieb.

Neuenhaus schlug aus den ungeahnten Woltmershauser Schwächen Kapital, zog zum Seitenwechsel auf sechs Tore davon und setzte sich weiter bis auf 18:11 ab. Mit der Umstellung auf die 5:1-Deckung machte dann endlich auch der TSW Tempo, spielte seine konditionelle Überlegenheit aus und war beim 19:20 von der starken Außenangreiferin Inga Schreiner an den Gastgeberinnen dran. Beim 20:21 von Christiane Otten riskierte Woltmershausen schließlich alles, wurde dafür aber nicht mehr belohnt.

TS Woltmershausen: Rüther, Diers - Hamann (3), Kück, Urban, Otten (5/2), Krogemann (1), Lange (2), Hausstätter, Keim (2), Schreiner (7)

Nur Julia Schwittek überzeugt - 19:15
Oberligist Oyten II bleibt zum Saisonauftakt vieles schuldig


OV, 22.11.2008 (aha)
Mühlen - Der Gegner kann definitiv nichts dafür, dennoch trifft ihn am Samstag die geballte Wut der Mühlener Handballabteilung. Nachdem das wetterbedingte Nichtantreten der Mühlenerinnen bei der SG Neuenhaus mit einer Niederlage am grünen Tisch, einer Geldstrafe von 400 Euro und dem Verlust des Heimrechts im Rückspiel bestraft wurde, gehen die GWM- Damen am Samstag (19.30 Uhr) bis in die Haarspitzen motiviert in das Duell mit dem Titelfavoriten VfL Stade.
"Bei uns hat sich eine Menge Frust angestaut. Stade ist da genau der richtige Gegner, denn da haben wir nicht viel zu verlieren", sagt Mühlens Trainer Thomas Kowalski. "Eines steht fest: Mit uns wird am Samstag nicht gut Kirchen essen sein. Wir sind ein bisschen angestachelt."
Am Dienstag ging der Bescheid des Bremer Handball-Verbandes bei Mühlens Spielwartin Brigitte Stromann ein. Jetzt bereitet Mühlen den Einspruch vor. Durch die Reaktionen auf die Berichterstattung über die Spielwertung fühlt sich Kowalski bestätigt: "Wir haben eine Menge Zuspruch erhalten."
Gegen den noch unbesiegten Tabellenführer aus Stade (17:1 Punkte) ist Mühlen (10:8) trotz seiner makellosen Heimbilanz (6:0) nur Außenseiter. "Gegen Stade sehen wir auf jeden Fall genau, wo wir stehen", sagt Kowalski. Bei Mühlen fehlt nur die verletzte Antje Lehmkuhl.
 
 
Julia Schwittek hält den Oytener Sieg fest
Oberliga-Frauen müssen gegen SG Neuenhaus/Uelsen lange bangen / Rückraum fehlt die Durchschlagskraft
Der Spielplan scheint es gut zu meinen mit den Oberliga-Frauen des TV Oyten. Ohne Unterstützung aus dem Regionalliga-Kader, dafür aber mit den A-Jugendlichen Julia Schwittek, Lisa Rajes und Verena Leissink angetreten, behielt die Mannschaft von Trainer Jörg Leyens gegen den schwachen Aufsteiger SG Neuenhaus/Uelsen mit 18:15 (7:8) die Oberhand. "Gegen fast jeden anderen Gegner wäre das heute wahrscheinlich in die Hose gegangen", freute sich Leyens über den richtigen Gegner zum Saisonstart wohl wissend, dass sein Team zumindest im Angriff in den folgenden Partien noch mächtig zulegen muss.

Da die U-23 Spielerinnen aus der Ersten in den beiden Saisonauftaktspielen aufgrund der Festspielregelung noch nicht zur Verfügung stehen, fehlte es vornehmlich dem Rückraum der Gastgeberinnen an der nötigen Durchschlagskraft. Die Schützlinge von Jörg Leyens mussten sich gegen die Gäste aus der Nähe von Nordhorn, deren stärkster Mannschaftsteil eine defensiv ausgerichtete 6:0-Deckung mit einer gut aufgelegten Torfrau Heike Gülken im Rücken darstellte, jeden Treffer hart erarbeiten. So entwickelte sich nach einer 4:1-Führung der Oytener Regionalliga-Reserve (durch je zwei Treffer von Eva Schmidt und Meike Gerster) im weiteren Verlauf der ersten 30 Minuten ein Spiel, das zunehmend von den Deckungsreihen beider Teams bestimmt wurde. Turm in der Schlacht war dabei in ihrem ersten Punktspiel für die Oberliga-Damen des TVO die von der SG Achim/Baden zum Nordkreisnachbarn gewechselte und noch für die A-Jugend spielberechtigte Julia Schwittek. Die Embsenerin war gestern einzige Torfrau im

Oytener Kader (Stammtorfrau Antje Bohling fehlte aufgrund ihrer Hochzeit vom Vortag) und brachte die Neuenhauser Angreiferinnen schier zur Verzweiflung. "Für Julia freut es mich ganz besonders. Das war heute wirklich keine einfache Aufgabe ganz ohne Unterstützung", verteilte Jörg Leyens nach dem Abpfiff ein Sonderlob, das sich auch Meike Gerster verdient hatte. Gerster hielt gemeinsam mit Imke Hidde nicht nur den Innenblock der 5:1-Abwehr zusammen, sondern war mit sechs Treffern zudem die erfolgreichste Torschützin in Reihen des TVO.

Die Entscheidung zugunsten der Heimmannschaft war erst nach 55 Spielminuten gefallen, als die schnelle Lisa Rajes mit zwei Kontertoren sowie Diana Vick ihr Team mit 15:12 in Front geworfen hatten.
Entnommen aus www.weser-kurier.de / Prütt



05.09.08 - 09:54 Uhr
Kujaths Einsatz nicht gesichert
Dass der TV Oyten II gegen Aufsteiger SG Neuenhaus/Uelsen eine spielstarke Mannschaft ins Rennen schicken wird, steht für Oytens Trainer Jörg Leyens aufgrund der engen Zusammenarbeit mit der ersten Mannschaft außer Frage. "Wer letztendlich dabei sein wird, entscheidet sich allerdings erst im Abschlusstraining", setzt Leyens zum Saisonstart auch auf eine ausgeprägte kämpferische Einstellung seiner Truppe. "Wir wollen das Spiel auch gegen einen Gegner, der uns gänzlich unbekannt ist, selbst bestimmen, obwohl natürlich zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison noch längst nicht alles rund laufen kann", möchte A-Lizenzinhaber Leyens die Punkte gerne zu Hause behalten, zumal am folgenden Wochenende gleich das schwere Auswärtsspiel beim hoch gehandelten VfL Stade ansteht. Ein Fragezeichen steht bei der Oytener Reserve noch hinter Rückraumspielerin Christin Kujath, die erst am Sonntag aus dem Urlaub zurückerwartet wird. Die Gäste aus der Nähe von Nordhorn haben sich in der Relegation gegen den Vizemeister der Landesliga Bremen, ATSV Habenhausen, wegen eines mehr erzielten Auswärtstores den dritten Oberliga-Aufstiegsplatz gesichert.
Sonntag, 15 Uhr, Pestalozzihalle Oyten

Entnommen aus:www.weser-kurier.de,Autor:J.Prütt
 

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